37. Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Betet ohne Unterlass!
Sehmataler Gebetsnewsletter von Pfarrer Matti Schlosser
am Mittwoch, den 7. Oktober 2020

Gedanken zum Gebet:
Wenn wir beten, dann hat unser Gebet oft das Ziel, die Welt zu verändern. Wir bitten Gott, er möge dieses und jenes zum Guten wenden. Das können Dinge sein, die uns ganz persönlich betreffen wie z. B. unsere Gesundheit. Es können auch Dinge sein, die die Welt oder die Gesellschaft betreffen. So ist es z. B. wenn wir um Frieden bitten. Dagegen beten wir eher selten darum, dass das Gebet uns selbst, unser Tun oder unser Denken verändern möge. Für David, den wir in der Bibel als einen intensiven Beter kennenlernen, ist auch das ein wichtiges Gebetsanliegen. Er betet: „HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige! Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich!“ (Psalm 25,4+5b) Ich finde, das ist ein sehr kluges Gebet von David. Denn selbst, wenn Gott alle Wege für uns ebnet, so nützt es doch nichts, wenn wir in die falsche Richtung laufen. Aber wenn wir auf Gottes Wegen gehen und wenn seine Wahrheit uns leitet, dann führt er uns ans Ziel. Auch manche Schwierigkeiten können wir so überwinden. Und deshalb lasst uns darum beten, dass Gott uns führt.

Wir loben und danken Gott ...
... für die Gottesdienste zum Erntedankfest, die wir am Sonntag im Sehmatal feiern konnten und für alle Spenden und Erntegaben, die abgegeben wurden.
... für das Kirchweihfest, das wir in Cunersdorf feiern konnten und für alle Begegnung mit Gott, die wir in der Kirche erleben können.

Wir bitten in der Nähe für ...
... uns selbst, dass uns Gott auf seinen Wegen führt und in seiner Wahrheit leitet.
... alle, die am Corona-Virus schwer erkrankt sind und die deshalb im Krankenhaus liegen. Stellvertretend für viele andere beten wir für den schwer erkrankten Oboenspieler des Orchesters Neudorf / Cranzahl.
... die Konfirmation in Sehma und die Jubelkonfirmation in Cunersdorf am kommenden Sonntag, dass in beiden Gottesdiensten eine ehrliche Hinwendung zu Gott geschehen möge.

Wir bitten in der Ferne für ...
... die Region Chaco in Paraguay in Südamerika, von wo wir im vergangenen Winter Besucher in Cunersdorf hatten, die uns von ihrem Leben und ihrem Glauben berichtet haben. Wir beten für die Menschen dort, die unter großer Dürre und Hitze (über 40 Grad) leiden und wo es viele Brände gibt, dass bald Regen kommen möge.
... alle, die an den schweren Überschwemmungen in Italien und Frankreich leiden, dass sie Hilfe bekommen.

Amen.

P. S.: Der Gebetsnewsletter ist im Pfarramt auch in gedruckter Form kostenfrei erhältlich und kann bei Bedarf gern weitergegeben werden.
Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, den 14. Oktober 2020.

 
 
08.10.2020, 09:00 Uhr
Autor: Andreas Nestler
 
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