43. Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Betet ohne Unterlass!
Sehmataler Gebetsnewsletter von Pfarrer Matti Schlosser
Buß- und Bettag, den 18. November 2020

Gedanken zum Gebet:
Heute ist Buß- und Bettag. Dieser Tag wurde eingeführt, weil die Menschen gemerkt haben: Die Herausforderungen in unserer Welt können wir aus unserer eigenen Kraft heraus nicht bewältigen. Ohne Gottes Hilfe ist vieles nicht zu schaffen. Deshalb sind Gebet und Buße, das ist die Hinwendung, die Umkehr zu Gott, den Menschen wichtig geworden. Jede Zeit hat ihre Herausforderungen. Früher waren es Hungersnöte und Kriegsgefahr. Verglichen damit wirken die Probleme der Corona-Zeit eher gering. Aber sie beschäftigen uns sehr. Ohne Gottes Hilfe können wir diese Krise mit all ihren Facetten nicht überwinden, nicht in den Krankenhäusern und Pflegeheimen, nicht in den Kindergärten und Schulen, nicht in den geschlossenen Einrichtungen (Gaststätten usw.), nicht in den Familien, nicht in unseren Gemeinden, nicht in unserer Gesellschaft. Wir brauchen die Buße, die Umkehr zu dem Gott, der uns stärkt, der uns zusammenführt und der uns die Richtung zeigt. Gebet und Buße sind in den Psalmen immer wieder zu finden. In einem Gebet von David kommt das ganz wunderbar zum Ausdruck. Er betet: „Weise mir, HERR, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich deinen Namen fürchte.“ (Psalm 86,11) Wenn wir in dieses Gebet von David ernsthaft einstimmen, dann ist der Buß- und Bettag auch heute noch ein sinnvoller Feiertag. Dann verändert er uns im Sinne Gottes und das ist gut für uns und für unsere Welt.

Wir loben und danken Gott ...
... weil wir uns zu jeder Zeit im Gebet ihm zuwenden können und weil er uns in seinem Wort den Weg weist.
... für den Buß- und Bettag, den wir in Sachsen noch als Feiertag haben, und für den Gottesdienst, den wir heute zum Buß- und Bettag feiern konnten.
... das wunderbare Herbstwetter der vergangenen Tage.

Wir bitten in der Nähe für ...
... uns selbst, unsere Gemeinden und unsere Orte, dass wir uns immer wieder neu in Gebet und Buße zu Gott hinwenden und uns von ihm leiten lassen.
... die Pflegeheime in unseren Orten, besonders Cranzahl, Bärenstein, Annaberg und Frohnau, dass die Menschen, die dort wohnen, nicht an zu großer Einsamkeit leiden, und für alle, die dort arbeiten, dass sie stets die nötige Kraft und die nötige Liebe haben.
... den kommenden Ewigkeitssonntag, dass er nicht nur, aber besonders für viele Trauernde ein Tag der Hoffnung auf die Ewigkeit und ein Tag des Trostes sein möge.

Wir bitten in der Ferne für ...
... weise Entscheidungen der Regierenden, die für die Menschen und im Sinne Gottes sind.
... Frieden in unserem Land und dafür, dass der Hass nicht überhand nimmt.

Amen.

P. S.: Der Gebetsnewsletter ist im Pfarramt auch in gedruckter Form kostenfrei erhältlich und kann bei Bedarf gern weitergegeben werden.
Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, den 25. November 2020.

 
 
18.11.2020, 21:25 Uhr
Autor: Andreas Nestler
 
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