Ausgabe 3/21 des Sehmataler Gebetsnewsletters

 
 

Betet ohne Unterlass!
Sehmataler Gebetsnewsletter von Pfarrer Matti Schlosser
Mittwoch, den 20. Januar 2021

Gedanken zum Gebet:
König David war ein Mann, der in seinem Leben viel Segen erlebt hat. Aber zugleich hatte er auch viele Feinde. Einer seiner Feinde war Saul, sein Vorgänger auf dem Thron. Unter Saul schwebte David manchmal sogar in Lebensgefahr. Saul war jedoch nicht der einzige Feind Davids. Welch eine Belastung muss das für David gewesen sein. Ständig konnte irgendwo ein Feind lauern. Das muss ein Leben in ständiger Angst gewesen sein. Zögerlich nur geht er die Schritte in seinem Leben. Von Zeit zu Zeit zitterten die Knie. Das ist ein Leben zum Verrücktwerden. Aber David wird nicht verrückt. Die Angst vor den Feinden zerfrisst ihn nicht. Und das hat allein einen Grund. Er legt die Angst vor den Feinden in Gottes Hand und er erlebt, wie Gott ihm gegen die Feinde beisteht. Weil Gott dabei ist und hilft, hat David keine Angst. Voller Dankbarkeit betet er zu Gott: „Du gibst meinen Schritten weiten Raum, und meine Knöchel wanken nicht.“ (2. Samuel 22,37 – Herrnhuter Losung von heute) Ich weiß nicht, wer eure Feinde sind. Aber ich bin sicher, auch für uns gibt es Dinge und Menschen, bei denen wir spüren: Die stehen uns feindlich gegenüber. Die machen uns nervös und ängstlich. In diesen Momenten sollten wir uns David zum Vorbild nehmen, wie er auf Gott vertrauen und auf seine Hilfe schauen. Wir werden immer wieder merken, dass wir nicht allein sind. Er gibt auch unseren Schritten weiten Raum, damit auch unsere Knöchel nicht wanken.

Wir loben und danken Gott ...
... für alle Momente, in denen wir merken, dass Gott da ist und dass wir uns trotz aller Ängstlichkeit und trotz allem, was uns feindlich gegenübersteht, sicher fühlen.
... für den Schnee, der unserer Erde viel Feuchtigkeit bringt und der eine große Freude für die Kinder ist, auch wenn er uns manchmal zu schaffen macht.
... dafür, dass der Lockdown offenbar Wirkung zeigt und die Corona-Zahlen langsam sinken.

Wir bitten in der Nähe für ...
... alles, was uns gefühlt feindlich gegenübersteht, was uns zu schaffen macht, was uns aufregt, was uns nervös und ängstlich werden lässt, dass es uns nicht lähmt und Gott uns stärkt, trotzdem weiterzugehen.
... alle Selbstständigen in unseren Orten, die noch immer auf die versprochene Hilfe vom Staat warten, dass ihnen bald geholfen werden möge.

Wir bitten in der Ferne für ...
... diejenigen, die in der Landesregierung die gestern in Berlin getroffenen Beschlüsse in konkrete Vorgaben für uns umsetzen müssen, dass sie das mit Weisheit und Augenmaß tun. Besonders beten wir für Ministerpräsident Kretschmer und Ministerin Köpping.
... eine friedliche Machtübergabe heute in den USA; ebenso für den neuen US-Präsidenten Joe Biden, dass er ein Segen für sein Land und für unsere Welt werden möge.

Amen.

P. S.: Der Gebetsnewsletter ist im Pfarramt auch in gedruckter Form kostenfrei erhältlich und kann bei Bedarf gern weitergegeben werden.
Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, den 27. Januar 2021.

 
 
20.01.2021, 18:40 Uhr
Autor: Andreas Nestler
 
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