Ausgabe 6/21 des Sehmataler Gebetsnewsletters

 
 

Betet ohne Unterlass!
Sehmataler Gebetsnewsletter von Pfarrer Matti Schlosser
Mittwoch, den 10. Februar 2021

Gedanken zum Gebet:
In dieser Zeit sind viele Dinge anders, als wir sie gewohnt sind. Normalerweise ist es das Wichtigste für Kinder, dass sie in die Schule gehen. Aber die Schulen sind noch geschlossen. Normalerweise werden wir durch Werbung und gute Angebote in die Geschäfte gelockt. Aber viele Geschäfte dürfen nicht öffnen. Normalerweise wird in unseren Gemeinden schon jetzt für große Musiken zu Ostern geprobt. Aber diese Musiken können nicht stattfinden. An diesen Beispielen merken wir: Das, was in unserer Welt gewohnt und scheinbar selbstverständlich ist, kann sich sehr schnell ändern. Alles ist veränderbar. Alles ist vergänglich. Diese Veränderungen erinnern uns daran, dass sogar unsere Welt, wie wir sie kennen, einmal vergehen wird. Gibt es eine Konstante in all diesen Veränderungen? Der Beter des 102. Psalms ist davon überzeugt. Er bekennt: „Himmel und Erde werden vergehen, du aber bleibst.“ (Psalm 102,27) Gott bleibt, wie er ist. Er bleibt der, der uns liebt. Er bleibt der, der die Welt zum Guten verändern kann. Er bleibt der, auf den wir vertrauen können. Und so lasst uns in dieses Bekenntnis des Psalmbeters einstimmen. Lasst uns auf Gott vertrauen, der in allen Veränderungen unsere Konstante bleibt.

Wir loben und danken Gott ...
... weil wir wissen, dass er in allen Veränderungen dieser Zeit und sogar in Ewigkeit unser fester Halt ist.
... dafür, dass die meisten von uns in diesen Tagen nicht frieren müssen, sondern gut beheizte Wohnungen und Häuser haben.

Wir bitten in der Nähe für ...
... alle, die in diesen kalten Tagen draußen arbeiten müssen, dass sie diese Tage gut überstehen.
... alle Selbstständigen in unseren Orten, die ums Überleben kämpfen, dass sie die versprochenen Hilfen bekommen und ihre Geschäfte nicht abmelden müssen.
... uns selbst, dass wir gerade in diesen Tagen auf Gott vertrauen statt in allen Veränderungen den Halt zu verlieren und zu verzweifeln.

Wir bitten in der Ferne für ...
... alle Obdachlosen, die in der Kälte dieser Tage draußen bleiben müssen, dass sie Hilfe und Wärme finden und dass sie nicht erfrieren.
... alle, die auf den Autobahnen unterwegs sind, dass das Chaos auf den Autobahnen nicht anhält und der Verkehr wieder fließen kann.
... die Ministerpräsidenten, die heute wieder in Berlin mit der Kanzlerin beraten, wie es weitergeht, dass sie gute Entscheidungen treffen, die wirksam und am Wohl der Menschen orientiert sind; und für die Landesregierung in Dresden, dass sie diese Entscheidungen dann mit Augenmaß und Weisheit in Sachsen umsetzt.

Amen.

P. S.: Der Gebetsnewsletter ist im Pfarramt auch in gedruckter Form kostenfrei erhältlich und kann bei Bedarf gern weitergegeben werden.
Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, den 17. Februar 2021.

 
 
10.02.2021, 16:47 Uhr
Autor: Andreas Nestler
 
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