16/21 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Am kommenden Sonntag ist Kantate. Zu Kantate steht das Singen im Vordergrund – eigentlich.
Natürlich kann diese Woche nicht so viel gesungen werden, wie wir das gerne möchten. Das ist
schade, denn Lieder sind sehr wichtig. Sie sind ein fröhlicher Ausdruck der Freude, wenn es uns
gut geht. Lieder können aber auch Hoffnung vermitteln, wenn es uns nicht gut geht. Gerade
diese Hoffnungslieder bräuchten wir gerade ganz dringend. Lieder sind Bekenntnisse und
Gebete. Und doch hindert uns auch unter diesen Umständen nichts daran, die Lieder in unseren
Herzen zu singen und zu beten. Bei vielen Liedern werden wir erstaunt sein, welch innige Gebete
in ihnen stecken. Dazu fordert uns auch der Apostel Paulus auf: „Lasst das Wort Christi reichlich
unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen
und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.“ (Kolosser 3,16) Man könnte fast
meinen, Paulus habe bei dieser Formulierung die Corona-Einschränkungen schon im Blick
gehabt. Ich lade ein, dass wir eines dieser wunderbaren alten Bekenntnis- und Gebetslieder im
Herzen beten, ob laut oder leise, gesungen oder gesprochen: „Stern, auf den ich schaue, Fels,
auf dem ich steh, Führer, dem ich traue, Stab, an dem ich geh, Brot, von dem ich lebe, Quell, an
dem ich ruh, Ziel, das ich erstrebe, alles, Herr, bist du.“

Wir loben und danken Gott …
… für die wunderbaren fröhlichen und hoffnungsvollen Glaubenslieder, die wir haben. Wir
danken für die neuen Lieder ebenso wie für die alten.
… dafür, dass wie seit fast einem Jahr trotz Pandemie Gottesdienste feiern können (unsere
ersten Gottesdienste nach dem Lockdown im Frühjahr ´20 haben wir zu Kantate gefeiert).
… für das schöne Frühlingswetter einerseits, anderseits aber auch für die Niederschläge in der
Vergangenheit, die dafür gesorgt haben, dass die Talsperre Cranzahl wieder „voll“ ist.

Wir bitten in der Nähe für …
… sinkende Corona-Zahlen im Erzgebirge.
… alle Erkrankten, dass sie milde Verläufe haben.
… alle, die gegen Corona geimpft werden wollen, dass genügend Impfstoff zur Verfügung steht.

Wir bitten in der Ferne für …
… die „Obrigkeit“, dass Gott aus ihren (guten und schlechten) Entscheidungen Gutes
erwachsen lassen möge und dass viele für sie beten, statt sie mit Worten und Gedanken
des Hasses zu überziehen.
… eine gute und sachliche Berichterstattung in den Medien und im Internet.
… Indien, dass sie die dort immer schlimmer werdende Corona-Lage in den Griff bekommen.
Amen.

Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, 05.05.2021.

 
 
29.04.2021, 14:52 Uhr
Autor: Jana Heß
 
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