36/21 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter
Gedanken zum Gebet:

Wir sind mitten im Advent. Advent heißt übersetzt Ankunft. Es geht im Advent um das Kommen von
Jesus. Jesus ist in der Vergangenheit in diese Welt gekommen. Er wurde als normaler Mensch in
Bethlehem geboren. Jesus kommt heute in unsere Welt hinein. Immerhin hat er ja versprochen, an
allen Tagen bei uns zu sein. So können wir seine Gegenwart auch heute erleben. Und Jesus wird
auch in der Zukunft noch einmal kommen. Im Glaubensbekenntnis bekennen wir, dass Jesus
wiederkommt, „zu richten die Lebenden und die Toten.“ Wenn das geschieht, bricht die neue Welt
Gottes an. Im Advent denken wir also an die dreifache Ankunft von Jesus in Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft. In allen drei Ankünften wächst für uns Menschen das Heil. Wenn Jesus
kommt, sei es in der Vergangenheit, in der Gegenwart oder in der Zukunft, ist das gut für uns
Menschen und für unsere Welt. Für die Ankunft Jesu können wir auch selbst etwas tun. Wir können
ihn um sein Kommen bitten. In einem einzigen Wort fasst der Apostel Paulus diese Bitte zusammen:
„Maranata“ (1 Korinther 16,22). Übersetzt heißt das wahrscheinlich „Unser Herr, komm!“ Das ist
vielleicht die wichtigste Bitte im Advent. Denn wenn Jesus in unsere Welt und in unser persönliches
Leben kommt, ist das heilsam. Deshalb lasst uns beten und gerade jetzt im Advent zu Jesus sagen:
„Maranata – unser Herr, komm!“

Wir loben und danken Gott …
… dafür, dass Jesus als Mensch in diese Welt gekommen ist, dass er heute spürbar in unser Leben
kommt und dass er wiederkommt und dann die ganze Welt erlöst.
… für die Adventslichter, die die Dunkelheit dieser Tage erhellen – im wörtlichen wie im
übertragenen Sinne.
… dafür, dass die Corona-Zahlen nicht mehr zu steigen, vielleicht sogar zu sinken scheinen.
… dafür, dass trotz der 3-G-Regel zum ersten Advent einige in die Gottesdienste gekommen sind.

Wir bitten in der Nähe für …
… das Kommen Jesu in unser Leben, auf dass er uns stärkt und uns in seinem Sinne verändert.
… alle, die im Alten- bzw. Pflegeheim sind oder für die in der nächsten Zeit ein Umzug dorthin
bevorsteht, dass sie sich dort gut zurechtfinden und einleben und dass auch die Familien
damit gut zurecht kommen.
… alle Erwachsenen, aber vor allem auch alle Kinder, die trauern und die Erfahrungen mit dem
Sterben gemacht haben, dass sie in Menschen und in Jesus gute Hilfe finden.
… alle Schüler, besonders die in den Abschlussklassen, dass sie Ausfälle durch Quarantänen u.ä. gut
überbrücken können.

Wir bitten in der Ferne für …
… das Kommen Jesu in die Welt, auf dass er die Missstände der Welt zum Guten wendet.
… unsere Welt, dass die Ausbreitung der neuen Corona-Variante keine schlimmen Folgen für
Deutschland, Europa und die Welt haben möge. Amen

 
 
02.12.2021, 13:34 Uhr
Autor: Jana Heß
 
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