21/22 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Ausgabe 21/22 Samstag, 30.07.2022
„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Ein Fremder hat oft Probleme, die sich ein Einheimischer nicht vorstellen kann. Ein Fremder
versteht z.B. vieles nicht, was Einheimische selbstverständlich verstehen. Er kennt manche
Gewohnheiten und Gepflogenheiten nicht. Dadurch kommt es schnell zu Missverständnissen.
Verständigungsschwierigkeiten und die Sprachbarriere machen es Fremden nicht leicht. Wie
gut, dass wir bei Gott und in Gottes Reich nicht fremd sind. Und wie gut, dass es zu Gott hin
keine Sprachbarriere gibt. Im Gebet können wir jederzeit so mit ihm reden, wie es uns gerade
gefällt. Er versteht, was wir meinen. Diese Verbindung, die wir unter anderem durch das Gebet
mit Gott haben, ist ein Vorbote dafür, dass wir einmal ganz und gar bei ihm sein dürfen. In
seiner Gegenwart werden wir eine ewige Heimat und ewiges Leben haben. Im Gebet vollzieht
sich schon jetzt, was dann voll und ganz Wirklichkeit sein wird. So verwirklicht sich in Zeit und
Ewigkeit die Verheißung, die uns der Apostel Paulus im Wochenspruch für den morgigen
Sonntag und die kommende Woche mit auf den Weg gibt: „So seid ihr nun nicht mehr Gäste
und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.“ (Epheser 2, 19) Im
Gebet kommen wir also gewissermaßen nach Hause.

Wir loben und danken Gott …
… dafür, dass wir bei Gott keine Fremden sind, dass es zu ihm hin keine Sprachbarriere gibt
und dass wir bei ihm eine ewige Heimat finden.
… für die Sonne und den Regen.

Wir bitten in der Nähe für …
… alle Landwirte unserer Gegend, dass genug Regen fällt und dass keine Unwetter kommen,
damit auf den Feldern alles gut wachsen und geerntet werden kann.
… den Regionalgottesdienst am morgigen Sonntag in Bärenstein, dass wir dadurch spüren,
dass wir als Christen der Region in Jesus Christus zusammen gehören und dass das
Vertrauen auf unseren Gott gestärkt wird und wächst.

Wir bitten in der Ferne für …
… die Waldbrände in der Sächsischen Schweiz und auch in der Böhmischen Schweiz, dass sie
durch den Regen, durch die Arbeit der vielen Feuerwehrleute und mit Gottes Hilfe
gelöscht werden können.
… alle, die in der Sächsischen Schweiz durch die Waldbrände Verluste haben, z.B. weil sie
ihre Pensionen schließen mussten, dass sie Hilfe bekommen.
… die Regierenden in Berlin und alle weiteren Verantwortlichen, dass sie genügend Strom, Gas
und andere Energieträger bereitstellen können und dass dies bezahlbar bleibt.
… Frieden in der Ukraine.

Amen

 
 
15.08.2022, 09:12 Uhr
Autor: Matti Schlosser
 
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