Ausgabe 4/21 des Sehmataler Gebetsnewsletters

 
 

Betet ohne Unterlass!
Sehmataler Gebetsnewsletter von Pfarrer Matti Schlosser
Mittwoch, den 27. Januar 2021

Gedanken zum Gebet:
Als Jesus Jünger in die Welt aussandte, hat er ihnen ein Gebetsanliegen mit auf den Weg gegeben. Die Jünger sollten in alle Orte gehen. Überall hin sollte die frohe Botschaft getragen werden. Aber um das zu schaffen, waren es viel zu wenige Jünger. Jesus vergleicht es mit einem großen Weinberg. Um bei diesem Weinberg die Ernte zu bewältigen, braucht es viele Mitarbeiter. Wenn die Mitarbeiter fehlen, geht viel verloren. So gehen auch Menschen „verloren“, wenn zu wenige Jüngerinnen und Jünger Jesu zu den Menschen gesandt werden. Deshalb sagt Jesus: „Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte.“ (Lukas 10,2) In diese Bitte sollten auch wir einstimmen. Auch in unseren Orten gibt es sehr viele unerreichte Menschen. Wir sind nicht genug, um sie alle anzusprechen. Viele von uns sollten in diesem Weinberg mitarbeiten. Doch allein werden wir es nicht schaffen. Auch bei uns fehlen viele „Arbeiter im Weinberg“. Möge Gott sie uns schenken.

Wir loben und danken Gott …
... für all die Glaubensgeschwister, die auch in dieser schwierigen Zeit Wege finden, die frohe Botschaft zu den Menschen innerhalb und außerhalb unserer Gemeinden zu tragen und die damit zu Arbeiterinnen und Arbeitern im Weinberg werden.
... für die digitalen Möglichkeiten, die wir heute haben und die wir in unserem Leben nutzen.

Wir bitten in der Nähe für …
... die Gemeinden in unseren Orten, dass Gott Arbeiter in den Weinberg senden möge, damit viele Menschen angesprochen werden können.
... alle, die auf den Straßen unterwegs sind, dass sie auch unter winterlichen Bedingungen ohne Unfälle fahren können, und für die Beschäftigten im Winterdienst, dass sie ihre Aufgabe gut bewältigen können.
... die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen, die nun wieder in die Schule gehen dürfen, dass sie mit ihrem Stoff gut zurechtkommen und dass es keine Ansteckungen in den Schulen gibt.

Wir bitten in der Ferne für …
... unsere jüdischen Geschwister. Heute vor 76 Jahren wurde das KZ in Auschwitz befreit, aber auch heute gibt es viel Antisemitismus. Möge Gott allen judenfeindlichen Gedanken, Worten und Taten in unserer Gesellschaft wehren und uns auch unsere eigenen Vorurteile gegen die Juden abnehmen.
... Frieden und Versöhnung im heiligen Land.

Amen.

P. S.: Der Gebetsnewsletter ist im Pfarramt auch in gedruckter Form kostenfrei erhältlich und kann bei Bedarf gern weitergegeben werden.
Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, den 3. Februar 2021.

 
 
27.01.2021, 19:37 Uhr
Autor: Andreas Nestler
 
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