Ausgabe 8/21 des Sehmataler Gebetsnewsletters

 
 

Betet ohne Unterlass!
Sehmataler Gebetsnewsletter von Pfarrer Matti Schlosser
Mittwoch, den 24. Februar 2021

Gedanken zum Gebet:
Herrliches Wetter begleitet uns in dieser Woche. Noch letzte Woche lag viel Schnee und es war eiskalt. Aber die Tage jetzt fühlen sich an wie Frühling, auch wenn wir gerade erst Februar haben. Diese Tage sind wie ein Vorgeschmack auf den Frühling, der in den nächsten Monaten kommen wird. So ähnlich kann es auch in unserem Glauben sein. Wenn wir in unserem Leben auf Gott vertrauen, merken wir, dass er da ist. Zugleich aber wissen wir, dass wir von seiner vollkommenen Gegenwart noch entfernt sind. So wie die Sonne im Februar vom Frühling kündet, so künden die Momente der spürbaren Gegenwart Gottes von seiner ewigen Gegenwart. In Christus kommt uns Gott schon heute nahe. Besonders im Gebet ist diese Gegenwart zu spüren. Im Gebet, auch im stillen Gebet, in der Anbetung oder im Lobpreis sind wir offen für ihn. So wird für uns im Gebet erlebbar, was Paulus schreibt: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (2. Korinther 5,17) Und so kann uns das Gebet verändern und erneuern, wie die Frühlingssonne unseren Geist belebt.

Wir loben und danken Gott ...
... für das wunderbare frühlingshafte Wetter.
... für alle Momente in denen wir – auch im Gebet – die Gegenwart Gottes erleben und in denen wir uns „in Christus“ verändern lassen und neu werden.
... dafür, dass wir – mit den Worten der heutigen Losung gesprochen – „Brot die Fülle haben und sicher im Lande wohnen“.

Wir bitten in der Nähe für ...
... unsere Gemeinden, dass sie Orte sein können, in denen wir die Gegenwart unseres Herrn erleben können.
... die Männer und Frauen, die nicht mehr in die Kirchen kommen können oder wollen, dass auch sie sich von Gott getragen fühlen. Wir denken besonders an die, die wegen der Corona-Lage Angst haben, zu kommen. Ebenso beten wir für die, die nicht mehr gut zu Fuß oder die sogar bettlägerig sind.
... alle in unseren Orten, denen die aktuelle Lage aufs Gemüt schlägt und die mit düsteren Gedanken und psychischen Problemen zu kämpfen haben, dass sie neuen Mut fassen.

Wir bitten in der Ferne für ...
... die katholischen Geschwister in unserem Land, die schon wieder mit Skandalen zu kämpfen haben, dass sich deshalb nicht noch mehr Menschen vom Glauben abwenden.
... den weiteren Rückgang der Corona-Zahlen in unserem Landkreis und in unseren Gemeinden genauso wie im ganzen Land.

Amen.

P. S.: Der Gebetsnewsletter ist im Pfarramt auch in gedruckter Form kostenfrei erhältlich und kann bei Bedarf gern weitergegeben werden.
Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich (nach einer Woche Pause) am Mittwoch, den 10. März 2021.

 
 
24.02.2021, 22:01 Uhr
Autor: Andreas Nestler
 
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