Ausgabe 9/21 des Sehmataler Gebetsnewsletters

 
 

Betet ohne Unterlass!
Sehmataler Gebetsnewsletter von Pfarrer Matti Schlosser
Mittwoch, den 10. März 2021

Gedanken zum Gebet:
Als Jesus kurz vor seiner Verhaftung mit seinen Jüngern im Garten Gethsemane war, bat er sie, nicht zu schlafen. Doch sie schliefen immer wieder ein. Es fiel ihnen nicht leicht, wach zu bleiben und zu beten. Im Matthäusevangelium heißt es: „Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Konntet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.“ (Matthäus 26,40+41) Die Aufforderung, wachsam zu sein und im Gebet zu bleiben, geht auch an uns. Vieles kann uns vom Glauben abbringen. Gerade in unserem Alltag kann uns vieles ablenken und wir verlieren Gott aus dem Blick. Wachsam sollten wir sein, damit das nicht geschieht und wir am Glauben festhalten. Dabei kann uns das Gebet helfen. Zum einen bitten wir darum, dass Gott uns festhält. Zum anderen ist das Gebet das Gespräch mit Gott, durch das wir die Beziehung zu Gott aufrechterhalten. So mögen das Gebet und auch der Gebetsnewsletter dazu helfen, dass unser Gebet nicht einschläft wie bei den Jüngern und dass wir wachsam bleiben im Glauben.

Wir loben und danken Gott ...
... dafür, dass er über uns wacht, auch wenn wir nicht wachsam sind, sondern schlafen.
... für alle Situationen, in denen wir merken, dass Gott an unserer Seite ist.

Wir bitten in der Nähe für ...
... uns selbst, dass wir wachsam bleiben im Glauben und dass unser Gebet nicht einschläft.
... unsere Orte, dass wir von der dritten Corona-Welle verschont bleiben.
... die Kindergärten und Schulen, dass sie offen bleiben und dass die Schulen bald auch für die Klassen geöffnet werden, die noch immer nicht in die Schule gehen können.
... die Christenlehre, den kirchlichen Unterricht und den Konfirmandenunterricht, dass es bald auch dafür eine gute Perspektive in unseren Gemeinden gibt.

Wir bitten in der Ferne für ...
... die Menschen in Vanuatu (der Inselstaat im Südpazifik, der in diesem Jahr zum Weltgebetstag der Frauen im Zentrum stand), dass sie vor den ständig drohenden Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüchen und Wirbelstürmen bewahrt werden.
... die Eindämmung des Corona-Virus, besonders in den derzeit sehr stark betroffenen Gebieten in Tschechien, in Bayern und im Vogtland.

Amen.

P. S.: Der Gebetsnewsletter ist im Pfarramt auch in gedruckter Form kostenfrei erhältlich und kann bei Bedarf gern weitergegeben werden.
Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, den 17. März 2021.

 
 
11.03.2021, 09:34 Uhr
Autor: Andreas Nestler
 
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