2/22 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Freitag, 21.01.2022
„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Die Losung des heutigen Tages ist ein Gebet. Es ist ein Bekenntnis, das etwas über Gott und
etwas über die Menschen sagt. Jesaja spricht zu Gott: „HERR, du bist doch unser Vater! Wir
sind Ton, du bist unser Töpfer, und wir alle sind deiner Hände Werk.“ (Jesaja 64,7) Wer in diese
Worte Jesajas einstimmen kann, der gesteht sich etwas über sich selber ein. Wir stehen in
Gottes Hand. Wir alle sind so, wie wir sind, von Gott gemacht und von Gott gewollt. Das, was
wir an uns mögen, aber auch das, was wir an uns nicht mögen, hat Gott sich so ausgedacht.
Jeder und jede von uns ist Gottes geliebtes Kind und Gottes geliebtes Geschöpf. Wir gestehen
uns damit ein, dass wir nicht alles in unserer Hand haben, sondern dass wir in Gottes Hand
stehen. Wir sind auf Gott, unseren Vater, unser Töpfer und unseren Schöpfer angewiesen. Wer
so mit Jesaja betet, macht sich die eigene Begrenztheit deutlich. Wir machen uns bewusst,
dass wir nicht allmächtig sind. Unseren Blick richten wir vielmehr auf Gott. In Dankbarkeit
nehmen wir wahr, dass alles von Gott kommt. Von ihm erwarten wir Hilfe. Auf ihn verlassen
wir uns. Wir sind seiner Hände Werk und wir stehen in seinen Händen. So erkennen wir in
diesem Gebet, wer Gott ist und wer wir selber sind. Und so können wir in dieses Gebet
einstimmen und wie Jesaja sagen: „HERR, du bist doch unser Vater! Wir sind Ton, du bist unser
Töpfer, und wir alle sind deiner Hände Werk.“

Wir loben und danken Gott …
… dafür, dass wir alle von Gott geschaffen und seiner Hände Werk sind und dass wir jetzt wie in
der Zukunft in Gottes Hand stehen.
… die große Unterstützung und Anteilnahme nach dem Brand in Oberwiesenthal und vor allem
dafür, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind.

… dafür, dass Familie Sept von der Liebenzeller Mission in einigen unserer Gemeinden zu Gast
war und dass sie unseren Blick dafür geöffnet haben, wie in anderen Ländern der
Glauben gelebt und weitergetragen wird.

Wir bitten in der Nähe für …
… die Betroffenen des Brandes in Oberwiesenthal, dass sie den Schock überwinden können,
dass sie neu anfangen können und dass sie auch weiterhin alle Hilfe bekommen, die sie
brauchen.

Wir bitten in der Ferne für …
… die Opfer des schlimmen Vulkanausbruchs in Tonga in der Südsee, dass alle Schäden und
Verwüstungen beseitigt werden können und das Land wieder auf die Beine kommt.
… die Liebenzeller Mission, dass sie den Glauben in die Welt tragen können. Besonders denken
wir an die Projekte in Sambia im südlichen Afrika. Amen.

 
 
24.01.2022, 08:09 Uhr
Autor: Matti Schlosser
 
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