20/22 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Ausgabe 20/22 Samstag, 23.07.2022
„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Im Gebet sprechen wir mit Gott. Wir sagen ihm, was uns wichtig ist und was wir von ihm
wollen. Doch nicht nur wir reden mit Gott. Gott spricht auch mit uns. Er hat verschiedene
Wege, über die er uns anspricht. Nicht zuletzt spricht Gott in der Bibel zu uns. Deshalb heißt
die Bibel ist auch Gottes Wort. Den morgigen Sonntag nennen wir den Taufsonntag. Auch in
der Taufe redet Gott. Er gibt uns die feste Zusage, dass wir zu ihm gehören und dass er bei uns
ist. Diese Zusage ist eine gute Grundlage für unser Leben. Im Wochenspruch dieses Sonntags
kommt diese Zusage Gottes auf den Punkt: „So spricht der HERR, der dich geschaffen hat,
Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich
bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ (Jesaja 43,1) Das sagt Gott zu uns. Und nun stellt
sich die Frage: Wie antworten wir auf diese Zusage Gottes? Die beste Antwort, die wir geben
können, heißt: Ja, ich gehöre auch zu dir, deshalb fürchte ich mich nicht. Mit diesem
Versprechen im Rücken können wir Gott dann wiederum alles vor die Füße legen, was uns
bewegt. Die Zusage Gottes macht unser Gebet fest und voller Vertrauen. Wenn wir nicht nur
mit Gott reden, sondern auch auf ihn hören, wird es ein wirkliches Gespräch mit Gott.

Wir loben und danken Gott …
… dafür, dass uns Gott in der Taufe die Zusage gegeben hat, dass er bei uns ist und dass wir zu
ihm gehören.
… für alle Feste und außergewöhnlichen Veranstaltungen, die in den vergangenen Wochen in
unseren Gemeinden gefeiert und begangen werden konnten.

Wir bitten in der Nähe für …
… uns selbst, dass wir auf die Zusage, die uns Gott in der Taufe und in seinem Wort gibt, hören
und uns darauf verlassen, auf dass es uns im Leben und im Glauben den Rücken stärke.
… alle Kinder und Jugendlichen, die gerade Ferien haben, dass sie schöne und gesegnete
Zeiten erleben und sich gut erholen.
… alle, die durch die Teuerung große Einschränkungen hinnehmen müssen, dass niemand in
Not gerät, und für alle Sorgen, die die aktuelle Situation vielen im Blick auf die
kommenden Monate bereitet, dass sich Lösungen finden und wir hoffnungsvoll bleiben.

Wir bitten in der Ferne für …
… Frieden in der Ukraine.
… alle, die in den Urlaub gefahren sind, dass sie das finden, was sie sich vom Urlaub erhoffen
und dass alle Fahrten behütet und unfallfrei sein mögen.
… alle Gebiete, in denen langanhaltend zu große Hitze und Dürre herrscht, dass dadurch keine
zu großen Schäden entstehen, dass auch möglichst wenige Menschen zu Schaden
kommen und dass Gott bald Abkühlung und Regen schicken möge.

Amen.

 
 
25.07.2022, 08:23 Uhr
Autor: Matti Schlosser
 
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